verspillen


verspillen
∙ver|spịl|len <sw. V.; hat [Nebenf. von verspilden, verspilten, mniederd. vorspilden, asächs. farspildian, urspr. = in Stücke spalten, zertrümmern, verw. mit ↑spalten]: (nordd.) [Zeit] vergeuden: „Nun setz dich“, sagte der Deichgraf, „damit wir nicht unnötig Zeit verspillen ...“ (Storm, Schimmelreiter 54).

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Spielen — Spielen, verb. regul. act. & neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt. Es ist, so wie alle Zeitwörter, eigentlich eine Onomatopöie, welche sowohl den Laut der Stimme, als auch den mit gewissen leichten Bewegungen verbundenen… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Spillen — Spillen, verb. reg. act. welches nur in dem zusammen gesetzten verspillen, zerspillen üblich ist, welches theils unnütze vereinzeln, und dadurch verlieren; theils auch verschwenden bedeutet, S. dasselbe. Es ist in dieser Bedeutung sehr alt, denn… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Verquisten — Verquisten, verb. regul. act. welches nur in den gemeinen Sprecharten einiger Gegenden üblich ist, unnütz verderben oder durchbringen, in andern gemeinen Mundarten verquasen, versplittern, verspillen. Daher das Verquisten …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Verspilden — * Verspilden, verb. regul. act. unnütz verwenden, verthun, besonders so fern solches in mehrern kleinen Theilen geschiehet; in Nieders. verspillen. Viel Geld verspilden, unnütz in kleinen Posten ausgeben. Oft auch für verschwenden überhaupt.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Verzetteln — Verzêtteln, verb. regul. act. 1. Einzeln und hin und wieder fallen lassen, und dadurch verlustig gehen. Bey dem Einfahren des Getreides wird viel verzettelt. Geld verzetteln, es in einzelnen Stücken verlieren. Heu, Stroh, Körner verzetteln, es im …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Krone — 1. An der Krone erkennt man den Kaiser. – Bertram, 54. 2. Die Krone einer guten Gesinnung ist Demuth. – Burckhardt, 170. 3. Ein Kron durch alle Welt mehr denn ein Batzen geld. – Henisch, 199, 38; Petri, II, 210. Eine Krone (Münze) gilt überall… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Nichts — 1. Als Niet kommt tot iet, dann kennt iet hem selver niet. – Simrock, 7534. Wenn ganz arme Leute plötzlich zu grossem Vermögen gelangen, kennen sie sich selbst nicht mehr. 2. Auss nichts wird nichts vnd bleibt nichts. – Lehmann, II, 32, 68; Petri …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon